New York – Die Stadt die niemals schläft.

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New York – unglaublich, hoch, laut, unfassbar, Skyline, lecker essen, toll, unbeschreiblich, unfassbar… New York, die Stadt die niemals schläft. Das kann ich bezeugen. Wir verbrachten vier Tage in New York. Was wir alles erlebt haben und was wir weiter empfehlen können, liest du in diesem Beitrag.

 

9/11 Memorial Museum war mein persönliches Highlight bei unserer Reise nach New York City. Architektonisch gut durchdacht, sehr bewegend, so etwas „Aufgezogenes“ gibt es bei uns nicht. Zumindest habe ich etwas Vergleichbares bei meinen Reisen noch nicht entdeckt. Wenn du mal in New York bist, solltest du dir unbedingt allermindestens vier Stunden Zeit nehmen, um durch dieses Museum schlendern. Wenn du dir mehr Zeit nehmen möchtest, kannst du dir eine Jause einpacken. Das 9/11 Memorial Museum ist sehr empfehlenswert, weil die AmerikanerInnen 9/11 aus verschiedenen Perspektiven Revue passieren lassen. Dieses Museum verliert sich in den Details und lies so mein Herz und meine Gedanken gewinnen. Ein Beispiel: Du sitzt in einem Raum. Auf den Wänden siehst du Bilder von allen verunglückten Personen. In einem weiteren verdunkelten Raum kannst du dich hinsetzen und in Dauerschleife werden die Betroffenen von ihren Angehörigen oder Freunden individuell vorgestellt. Der Film läuft in Dauerschleife. Ground Zero – die Gedenkstätte des World Trade Centers wurde baulich in dem Museum integriert.
Central Park – Ich kann dir empfehlen zu Fuß durch den atemberaubenden Park zu schlendern. Wir haben überlegt ein Fahrrad auszuborgen, aber ich bin froh, dass wir es nicht gemacht haben. Mit dem Fahrrad darf man nur auf der Auto befahrenen Straße fahren und bekommt somit leider weniger die Vielfalt der einsamen Stellen und Buchten des Parks mit. Ich konnte durch die vielen schönen Stellen – Bänke, Steine, Brücken,… Energie tanken und meine Kamera hatte kaum eine Pause. In drei Stunden langsames Spazieren mit viel Fotografieren sind wir von einem Ende zum anderen geschlendert. Allerdings gibt es viele Wege durch den Central Park. Wenn du alle Wege beschreiten möchtest, solltest du mehr Zeit einplanen.
Ein Klassiker wie das Empire State sind Top, um NYC von oben zu sehen. Ich persönlich muss sagen, dass ein besuchter Wolkenkratzer ausreicht. Hier stehen unter anderem die Gebäude Empire State oder Top of the Rock zur Auswahl.
Hier möchte ich dir einen Tipp mit auf den Weg geben: Kaufe dir keine Eintrittskarten auf der Straße. Wir haben trotz Warnung von Freunden, die Karten für den Besuch des Empire States auf der Straße gekauft. Wie kannst du dir das vorstellen? Als klassische Touristen geoutet mit Rucksack und Kamera in der Hand außerdem unsere geweiteten Augen auf das Empire State gerichtet, kommt eine Person auf uns zu und quatscht uns voll. Die Person bietet uns eine „Super Vergünstigung“ an. Wir kommen durch einen Seiteneingang ins Gebäude, haben eine extra Vorstellung über das Empire State und der Besuch der Plattform ist natürlich auch dabei. Na gut, wir entscheiden uns dieses Angebot anzunehmen und zahlen mit Kreditkarte auf der Straße. Die Zahlungen mit Kreditkarte über eine Funktion am Handy ist in den USA bereits Gang und Gebe. Daher denken wir uns nicht viel dabei. Als wir allerdings in die Eingangshalle des Empire State kommen, sehen wir, dass die Eintritte um ca 15$ günstiger gewesen wären. Einen Vorteil hatten wir durch die Versprechen des Straßenverkäufers schon. Wir durften das Empire State durch einen Seiteneingang betreten. Allerdings war in der Haupteingangshalle nicht mehr los als beim Seiteneingang. Daher waren wir nicht schneller oder hatten einen anderen Vorteil. Die erwähnte extra Vorführung ist meiner Meinung nach nicht erstrebenswert, da du durch Räume mit Fotos und Geschichten des Empire States geführt wirst, die allerdings nicht besonders gut umgesetzt wurden. Da sind das Museum und die Ausstellungsfotos über den Bau des berühmten Gebäudes unterhalb der Aussichtsplattform ausführlicher ausgeführt.
Ein Rundflug mit dem Helikopter über NYC ist ein besonderes Erlebnis. Direkt über die Gebäude von NYC darf ohne Ausnahmegenehmigung für beispielsweise Filmdreharbeiten nicht geflogen werden. Daher gleitet der Pilot seine Fluggäste über den Hudson River. Dennoch bekommen die Mitflieger berühmte Stellen wie: Freiheitsstatue, Skyline von NYC, Ground Zero, Footballstadion am Wasser oder dem Central Park zu Gesicht und du kannst tolle Fotos schießen. Günstig ist das Abenteuer nicht. Du kannst mit ca. 130 Euro rechnen für einen 20 Minuten Flug. Bei unserer Reise war der Rundflug für ein besonderes Geburtstagsgeschenk von dem wir alle profitierten. Über diverse Internetseiten können Helikopterrundflüge bereits vor der Reise gebucht werden. Wir hatten vor Ort das Glück sofort einen Termin zu ergattern. Dabei hatten wir allerdings Glück und die Reisezeit Mitte Oktober ist uns vermutlich ebenfalls zu Gute gekommen.
Die Staten Island Ferry ist eine Fähre von NYC (Nähe Wall Street) nach Staten Island. Staten Island ist einer der fünf Stadtbezirke von NYC. Bei mehr verfügbarer Zeit ist diese Insel sicherlich eine Erkundungsreise wert. Die Fähre ist kostenlos und bietet einen unglaublichen Blick auf die Skyline von NYC und die Freiheitsstatue. Die Freiheitsstatue haben wir nicht besucht. Soll aber ebenfalls eine Reise wert sein, habe ich von Familie und Freunden vernommen.
China Town und Little Italy – als wir durch die beiden Vierteln schlenderten, hat es geregnet. Wir waren nass und die Straßen waren relativ leer. Die Souvenir-VerkäuferInnen waren ein wenig aufdringlich. Ich muss daher sagen, dass ich diesen Teil der Stadt nicht mehr besuchen würde und mir dafür Zeit für Harlem, Coney Island, Brooklyn oder Staten Island nehmen würde.
Das Essen – wir haben tolle restaurants gefunden, die leckeres Essen auftischen (Steak, Seafood, Salate). Es muss nicht immer Fastfood sein. Das Angebot von Fastfood ist natürlich ein wenig vielfältiger als bei uns. Allerdings hätte ich es mir ehrlich gesagt schlimmer vorgestellt. Wenn du genau auf die unterschiedlichen Angebote achtest, findest du auch einmalige, kleine und versteckte Restaurants mit leckeren Spezialitäten und zu angemessenen Preisen. Starbucks findest du an jeder Straßenecke. Sogar in den Stadtvierteln, in denen der Tourismus nicht so stark bewandert ist.
Ganz toll lecker waren die Donuts von Dunkin Donuts und das leckere Frühstück beim Europa Cafe – Oreo-Muffins, frisch gepresster Orangensaft und lecker schmeckende vielfältige Sandwiches. Wir waren auch in einem klassischen Frühstücks-Cafe, allerdings war es sehr teuer und man hatte zuckersüße-Speisen am Tisch. Amerika isst generell sehr süß.
Der Broadway ist lang – sehr lang. Der Time Square, die Wall Street und andere berühmte Plätze und Viertel streifen den Broadway. Sich einen Tag Zeit nehmen und nur den Broadway abzuklappern ist sicher eine spannende Angelegenheit und du kannst dir die Vielfalt von NYC auf diese Art und Weise bewusst machen.
Als bekennender Musicalfan ist es für mich ein Muss gewesen ein Musical am Broadway zu besuchen. Zum Geburtstag habe ich eine Karte für das König der Löwen Musical bekommen. Ein Traum. Die Musik vermittelt mir auf eine gewisse Art und Weise eine unbekümmerte Welt mit dem Gefühl „Alles wird gut“. Ich kann daher ein Musical am Broadway wärmstens empfehlen. Aber nicht im wahrsten Sinne des Wortes. Was ich damit meine? Die Amerikanerinnen lieben Klimaanlagen das ganze Jahr über. Haube, Pulli und eine dicke Jacke sind daher sogar im Theater zu empfehlen. Ich hatte leider keine Haube auf und habe mir eine Verkühlung eingefangen. Die Organisation rund um die Vorstellung war für mich beeindruckend. Du findest immer eine Ansprechperson, die den Weg weiß oder Fragen beantwortet. Der „Grant“ hat hier keine Chance.

Der Times Square ist: ppuuuuhhhh… tooooollllll (auch ohne „nackten Mann“). Wenn du in der Mitte des Werbungspalastes stehst und dir die blinkenden Reklame anschaust, wird es dich vermutlich „flashen“ und es überkommt dich ein überwältigendes Gefühl. Zumindest ist es mir so ergangen. Hier findest du eine Tribüne, die dich zum verweilen einlädt. Es gibt Leute, die auch schon Stunden hier verbracht haben. Direkt am Times Square befindet sich ein Disney Shop. Ein Besuch für eingefleischte Disney Fans darf natürlich nicht fehlen. Du wirst von einem eigens bereit gestelltem Personal begrüßt und zwar so: „Hellooooo, welcome to the Disney Shop!“. Du darfst dir das mit einer übertrieben freundlichen und piepsenden Stimme vorstellen. Ich habe mich sofort wohl gefühlt. Dieser Shop bietet T-Shirts andere Verkaufsartikel für Erwachsene. Noch in keinem anderen Disney Shop habe ich so viel für mich gefunden. Meist liegt der Schwerpunkt bei den Verkaufsartikeln für Kinder. Verabschiedet wirst du mit „Bye, bye, little princess.“, wieder in einer bestimmten Tonlage und der passenden Atmosphäre.

Die Brooklyn Bridge ist genial zum Fotografieren für Shootings aber auch die Skyline von NYC kann hier (kostenlos) super abgelichtet werden. Diese Brücke lädt dich ein zu verweilen. Ich hätte hier Stunden verbringen können. Die Energie und die Stimmung ist einzigartig und hat etwas ganz Besonderes. Auch im Nachhinein denke ich noch gerne und oft an diese Stunden zurück. Wie kommt man am besten dort hin? Wir sind mit der U-Bahn nach Brooklyn gefahren und haben uns von dort über die Brooklyn Bridge Richtung NYC zu Fuß auf den weg gemacht. Ich würde dir empfehlen von Brooklyn zu starten und die Brücke zu überqueren, da du somit die Skyline auf Schritt und Tritt genießen kannst. Du vermeidest somit ein ständiges umdrehen. Wobei ich allen Fotografen und Fotografinnen raten kann: Drehe dich in NYC und auch in anderen Städten immer wieder um und bewundere den Perspektivenwandel. Ich erinnere mich immer wieder daran auch mal den Blickwinkel zu ändern und ich entdecke dabei immer wieder Neues.
Ich wünsche dir viel Spaß und Freude beim Planen deiner New York Reise oder beim Recherchieren über diese Stadt. Eine Stadt die niemals schläft und für Überraschungen gut ist. Wie gesagt, vor allem beim Perspektivenwechsel. Und nun noch ein paar Fotos:
auf dem weg zum hotel
 hoch…
 zuckersüße pancakes
central park
central park
central park
 central park
 central park
 central park
 central park
 central park
 central park
 central park
 central park
 central park
 school bus
one world trade center
 ground zero
 one world trade center
 one world trade center
 freiheitsstatue
 Skyline
 staten island Ferry
 hubschrauber rundflug
 times square
 flatiron buliding
 flatiron building
 rockefeller Center
 top of the rock
 rockefeller plaza
 empire state
 brooklyn bridge
 brooklyn bridge
 empire state
 one world trade center
 hot dog
 feuerwehreinsatz
 mmmhhhh…
 frühstück im europa cafe
 streets of nyc

2 Antworten

  1. Hi, ich kann deine Ausführungen nur bestätigen. War 8 Tage in der unglaublichen Stadt und habe unzählige Eindrücke mit nach Hasue genommen. Für New York Reisende kann ich einen ausflug nach Coney Island empfehlen, Strandfeelling in der Millionenstand – einfach toll. Nach diesem Ausflug ist ein Stop in Brooklyn sinnvoll, um an der Brooklyn Bridge das leckere Bio Eis der Brooklyn Ice Cream Factory zu genießen. Anschließend geht es zu Fuß über die Brooklyn Bridge. Die Skyline von Manhattan ist hier einfach großartig zu fotografieren. Also los, dem Alltag entfliehen und Urlaubd in NYC buchen. Ebenso lohnt sich die zweistündige busreise nach Philapdelphia. diese Stadt ist geschichtsträchtig und modern zugleich. Das Busticket hin und retour kostet nur 19,- Dollar und kann online von zu Hause aus gebucht werden (PeterPan). Ja und dann ist da noch New Jersey. Ein Plätzchen, dass traumhaft ist. Die tollen Häuser im Grünen sind sehenswert. die Menschen überaus freundlich und weltoffen. Interessante Gespräche ergeben sich hier überall.

  2. … und absolut empfehlenswert ist eine Radtour durch den Central Park. Vom Pier 84 aus entlag des Hudson Rivers in Richtung Dakota Building. Strawberry Fields – der Spirit von John Lennon ist hier nach wie vor spürbar. Dann eine große Runde – Vorsicht One Way Regelung. Fotostopps einplanen. Hier gibt es zahlreiche Motive für Fotobegeisterte. Dieser Tag war für mich eines der vielen Highlights meines Trips.

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